Informationen zur Corona-Situation in der Stadt Straubing

Auf dieser Seite finden Sie Informationen und Bekanntmachungen aus der Stadtverwaltung Straubing und dem Landratsamt sowie weitere allgemeine Informationen für Bürgerinnen und Bürger.

Informationen zu Lockerungen der Regelungen des Freistaats Bayern in der Corona-Pandemie

Eine Übersicht über die aktuellen Beschlüsse der Staatsregierung ist bei der Bayerischen Staatskanzlei erhältlich unter https://www.bayern.de/bericht-aus-der-kabinettssitzung-vom-19-mai-2020/

Häufig gestellte Fragen zur Ausgangsbeschränkung

Allgemeine Informationen und Hinweise zur Corona-Situation im Freistaat bietet die Webseite https://www.bayern.de/service/coronavirus-in-bayern-informationen-auf-einen-blick/

Schutzkleidung für Kliniken und Rettungsdienste - Wichtiger Aufruf!

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kliniken, des Rettungsdienstes, die Ärztinnen und Ärzte sowie viele weitere Einrichtungen im Landkreis Straubing-Bogen und in der Stadt Straubing leisten in diesen Tagen Großartiges – sind aber nun dringend auf Unterstützung angewiesen. Um eine möglichst optimale und dauerhafte Versorgung der Patienten und Hilfsbedürftigen in den unterschiedlichsten Bereichen in Stadt und Landkreis gewährleisten zu können, hat der Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oberste Priorität. Es zeichnet sich allerdings ein akut auftretender Engpass bei Schutzkleidung, vor allem bei Overalls und Infektionsschutzkitteln, ab. 

Deshalb bitten Stadt und Landkreis alle Unternehmen, die über derartige Overalls und Infektionsschutzkittel verfügen und derzeit nicht benötigen, diese den Einrichtungen, die dringendst danach suchen, zur Verfügung zu stellen. Unterstützungsangebote und Kontaktaufnahme sollen bitte zentral unter der E-Mail katastrophenschutz@landkreis-straubing-bogen.de erfolgen. Von dort erfolgt koordiniert die Verteilung.

„Wir sind für jede Hilfe dankbar. Bereits im Voraus bedanken wir uns in diesen besonderen Zeiten bei allen Unternehmen, die uns auch in diesem Bereich unterstützen können. Bitte melden Sie sich, wenn Sie entsprechende Materialien haben“, so Oberbürgermeister Markus Pannermayr und Landrat Josef Laumer. 
 

Straubingschecks in Gutscheine umwandeln

Jetzt den Straubinger Einzelhandel unterstützen!

Aufgrund der Coronakrise und den damit verbundenen Auswirkungen ist es für Besitzer des Straubingschecks aktuell sehr schwierig, ihre Schecks einzulösen und so für Umsatz im Straubinger Einzelhandel zu sorgen.

  • Die Stadt Straubing und die Straubinger Werbegemeinschaft werden daher ab Montag, den 06. April 2020, anbieten, Straubingschecks von zu Hause aus in Gutscheine der an dieser Aktion teilnehmenden Geschäfte umzuwandeln.
  • Besitzer des Straubingschecks gehen dazu einfach auf die Plattform www.einkaufen-in-straubing.de und können dort das gewünschte Geschäft sowie die Höhe des gewünschten Gutscheines eingeben.
  • Sie erhalten dann ein Bestätigungsformular, das zusammen mit den Straubingschecks an die Werbegemeinschaft Straubing zu senden ist oder in den Straubingscheck-Briefkasten in der Sparkasse (im Vorraum nach den Geldautomaten) eingeworfen werden kann.

Die Gutscheine werden durch das Geschäft zugesandt. Der Wert der abgegebenen Schecks wird durch das Stadtmarketing an das Geschäft ausgezahlt. Teilnehmer an dieser Aktion helfen dadurch mit, auch in diesen Zeiten Umsätze für den Straubinger Einzelhandel zu generieren.

Pflicht zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen

Der Freistaat Bayern hat mit Wirkung zum 04. Mai 2020 Regelungen zum verpflichtenden Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen erlassen.

Der Inhalt der Dritten Bayerischen Infektionsschutzmnaßnahmenverordnung ist nachzulesen unter https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2020-239/.

Informationen zum Thema Mund-Nasen-Bedeckungen

Häufig gestellte Fragen zum Thema Mund-Nasen-Bedeckungen:
https://www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/faq/index.php

Hinweis zur Maskenpflicht im ÖPNV
Die Pflicht zur Bedeckung von Mund und Nase gilt gleichermaßen für Kunden und Personal im Einzelhandel beziehungsweise für Fahrgäste im ÖPNV mit Ausnahme der Fahrerinnen und Fahrer. Auch Kinder ab dem siebten Lebensjahr sind von der Pflicht erfasst. Die Regelungen gelten für das Taxigewerbe gleichermaßen.
Information des Bayerischen Staatsministeriums: https://www.stadtwerke-straubing.com/fileserver/ar040032/filesdb/pm_056_Verkehrsministerin_Kerstin_Schreyer_informiert_ueber_Mund-Nasen-Bedeckung_im_OePNV.pdf

Hinweise des Robert-Koch-Instituts zur Verwendung von Masken und Mund-Nasen-Bedeckungen:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Arbeitsschutz_Tab.html
 

Empfehlungen des RKI zur Verwendung von Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Raum als weitere Komponente zur Reduktion der Übertragungen von COVID-19:
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2020/Ausgaben/19_20_MNB.pdf?__blob=publicationFile
 

Merkblatt zu Mund-Nasen-Bedeckungen unter www.infektionsschutz.de:
https://www.infektionsschutz.de/fileadmin/infektionsschutz.de/Downloads/Merkblatt-Mund-Nasen-Bedeckung.pdf

Informationen für Bürgerinnen und Bürger

Wichtige Kontakte

Gemeinsames Bürgertelefon von Stadt und Landkreis

Telefon: 09421/973-401

Montag bis Freitag von 8:00 bis 16:00 Uhr

http://www.landkreis-straubing-bogen.de

Patientenservice der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern

Telefon: 116 117

Corona-Teststation von Stadt und Landkreis in Kooperation mit dem BRK

Die Teststation am Hagen ist seit 11.05.2020 vorübergehend stillgelegt. (siehe Meldung unten!)

Landratsamt Straubing- Bogen Abteilung Gesundheitswesen

Telefon: 09421/973-360

Montag bis Freitag von 7:45 - 12:00 Uhr
Montag bis Dienstag von 13:00 - 16:00 Uhr
Donnerstag von 13:00 - 17:00 Uhr

http://www.landkreis-straubing-bogen.de

Stadt Straubing, Amt für gesundheitlichen Verbraucherschutz

Telefon: 09421/944-62210

Montag bis Mittwoch von 8:00 - 12:00  und von 14:00 - 16:00 Uhr
Donnerstag von 8:00 - 12:00 und von 14:00 - 17:00 Uhr

Freitag von 08:00 - 12:00 Uhr

Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Telefon: 09131 6808-5101

https://www.lgl.bayern.de/

Bundesgesundheitsministerium

Telefon: 030 346465100

Bayerisches Kultusministerium

Telefon: 089 2186-2971

Montag bis Freitag von 7:30 bis 18:00 Uhr
Sonntag von 11:00 bis 16:00 Uhr

BRK-Kreisverband

Hilfstelefon für Einkäufe: 09421 9952 - 9952

Montag bis Donnerstag 7:30 bis 16:30 Uhr
Freitag 7:30 bis 12:00 Uhr

Corona-Teststation Am Hagen seit 11.05.2020 stillgelegt

+++ Teststation am Hagen wird ab 11.05.2020 vorübergehend stillgelegt: „Anpassung an die aktuelle Lage, die sich auch jederzeit wieder ändern kann“ +++

Seit 23. März wurden an der Teststation am Hagen fast 2.000 Abstriche in sechs Wochen durchgeführt. Möglich war dies nur durch einen immensen Einsatz vor allem ehrenamtlicher Kräfte von Feuerwehr, THW, BRK, aber auch ehrenamtlich tätigen Zahnärzten und Ärzten und weiteren. Da die Anzahl der Testungen nun deutlich zurückgegangen ist, haben sich die Führungsgruppen Katastrophenschutz von Stadt und Landkreis gemeinsam mit dem Gesundheitsamt und dem Ärztlichen Leiter FüGK, Christian Ernst, und dem Versorgungsarzt Dr. Wolfgang Schaaf dafür entschieden, die Teststation ab kommender Woche zumindest vorübergehend stillzulegen.

Dr. Wolfgang Schaaf betont ausdrücklich: „Die Versorgung mit Abstrichen ist weiterhin gewährleistet.“ Dies hat auch eine Umfrage des Versorgungsarztes bei den Arztpraxen ergeben. „Dies war auch mit ein Grund, weshalb wir momentan die Teststation ruhen lassen können“, erklärt Christian Ernst. „Die momentane Nachfrage an Testungen kann auch auf anderem Wege bedient werden.“ Dies kann über den Hausarzt, die 116117 der KVB und die Schwerpunktpraxis am Hagen geschehen. Da es durch den Wegfall der Teststation auch die bisherige Anmeldenummer ab sofort nicht mehr gibt, gibt das Bürgertelefon von Stadt und Landkreis unter der Telefonnummer 09421/973-401 ab sofort auch Auskunft über mögliche Versorgungswege.

Die Schwerpunktpraxis am Hagen ist weiterhin geöffnet, aber nur noch vormittags und zwar von Montag bis Freitag von 9 bis 11 Uhr. Auch hier ist bei entsprechendem Bedarf eine Ausweitung wieder möglich. Seit Inbetriebnahme der Schwerpunktpraxis am 6. April wurden dort 265 Patienten ärztlich untersucht. Es wird empfohlen, zunächst den Hausarzt zu kontaktieren, obwohl die Praxis weiterhin ohne Überweisung oder Anmeldung aufgesucht werden kann.

Christian Ernst macht aber deutlich, „dass wir noch lange nicht auf oder über dem Berg sind. Deshalb geht es auch nicht um eine Auflösung der momentanen Strukturen, sondern um eine Anpassung an die aktuelle Lage, die sich jederzeit auch wieder ändern kann. Ziel ist es, nun Strukturen zu schaffen, die bei Bedarf ein schnelles Hochfahren der Teststation ermöglichen.“

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Die wichtigsten Fragen zum Thema im Überblick

Warum wurde die Teststrecke vorübergehend stillgelegt?
Das Hilfspersonal wurde zu überwiegenden Teilen aus Freiwilligen rekrutiert. Dies über einen langen Zeitraum dauerhaft aufrecht zu erhalten, ist nicht einfach. Da der Wunsch nach Testungen und damit die Testzahlen an der Teststrecke zuletzt stark zurückgegangen sind, ist nun der Zeitpunkt, die Teststrecke vorübergehend stillzulegen.

Sind damit ausreichend Tests in Stadt und Landkreis noch gewährleistet?
Absolut – und das ist der entscheidende Punkt. Hausärzte sind in der Lage, die momentane Testnachfrage zu bewältigen. Deshalb haben wir uns ja auch für diese Regelung entschieden. Die einzige Änderung ist, dass die Abstriche nun nicht mehr in der Teststation am Hagen gemacht werden.

Wenn ich der Meinung bin, dass ich einen Test brauche, wie gehe ich vor?
Zunächst ist entscheidend, ob Sie Symptome haben, die mit einer Corona-Erkrankung zusammen hängen könnten, z.B. Gliederschmerzen, Fieber, Husten und andere Erkältungssymptome. In diesen Fällen kann ein Test sinnvoll sein. Erster Ansprechpartner ist immer ihr Hausarzt. Darüber hinaus gibt es aber Situationen, wo auch ohne Symptome ein Test erwünscht oder notwendig ist. Zum Beispiel Auslandsreisen, aber auch wenn jemand Gewissheit haben will.

Wie läuft das nun in der Praxis ab?
Die betreffende Person sollte sich erst einmal, wie gesagt, an ihren Hausarzt wenden. Dieser entscheidet, ob ein Test nötig ist. Im Fall der Fälle führt der Hausarzt einen Test selbst durch oder weiß, welche Praxis ihn durchführen kann. Außerdem gibt es ja auch weiterhin die Schwerpunktpraxis am Hagen für Leute mit Symptomen. Diese ist Montag bis Freitag von 9 bis 11 Uhr geöffnet.

Was ist, wenn jemand keinen Hausarzt hat oder dieser nicht erreichbar ist?
Der Hausarzt ist der erste Ansprechpartner. Wenn aber z.B. einer dieser beiden Fälle eintritt, dann gibt es das Bürgertelefon von Stadt und Landkreis unter 09421/973-401. Dort erhält der Patient weitere Informationen über das Vorgehen und die Möglichkeiten. Patienten mit Symptomen steht immer die 116117 der Kassenärztlichen Vereinigung oder bei schweren Symptomen der Notdienst unter 112 oder die Notaufnahme der Kliniken zur Verfügung.

Bei einem Anstieg der Fallzahlen könnte die Teststation wieder nötig werden. Wie geht es dann da weiter?
Die Teststation ist ja erst einmal nur stillgelegt. Das heißt, sie kann bei Bedarf auch jederzeit wieder hochgefahren werden. Und das würde im Fall der Fälle auch geschehen. In der Zwischenzeit geht es für uns auch darum, tragfähige Strukturen zu schaffen, um bei einem eventuell notwendigen Hochfahren die Belastung der ehrenamtlichen Seite so gering wie möglich zu halten.

Corona-Schwerpunktpraxis in den Ausstellungshallen Am Hagen

Öffnungszeiten in der Pfingstwoche:

Die Leitung der COVID19-Schwerpunktpraxis in den Ausstellungshallen am Hagen hat mitgeteilt, dass die Praxis in der kommenden Woche nur am Dienstag, 02.06.2020, und Donnerstag, 04.06.2020, jeweils von 9:00 Uhr bis 11:00 Uhr geöffnet ist. Zur Praxis kommen kann nach wie vor jeder Patient mit Symptomen einer Infektionskrankheit. Eine vorherige Anmeldung ist auch weiterhin nicht erforderlich. Die Krankenversicherungskarte ist mitzubringen.

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Seit Montag, 06.04.2020, wird in den Ausstellungshallen am Hagen eine Schwerpunktpraxis für die Untersuchung und Behandlung von mit dem Corona-Virus infizierten Patienten betrieben.

Die Organisation übernimmt die Praxis Dr. Karsten Knöbel & Kollegen aus Straubing. Vor Ort sind insgesamt fünf Ärzte sowie medizinisches Fachpersonal zur Unterstützung, jeweils im Schichtbetrieb, eingesetzt.

Ziel ist es, Hausarztpraxen von potentiell infektiösen oder bereits infektiös erkrankten Patienten zu entlasten. Die niedergelassenen Hausärzte können sich damit verstärkt auf die Versorgung ihrer sonstigen Patienten konzentrieren und zum Beispiel der ärztlichen Grundversorgung chronisch Kranker besser nachkommen.

Darüber hinaus trägt die Bündelung in der Schwerpunktpraxis auch zur Schonung medizinischer Ressourcen, wie beispielsweise Schutzkleidung und Hygienemittel, bei.

Vorteil der Schwerpunktpraxis für den Patienten: Ihm kann dort eine gezielte, auf Infektionskrankheiten ausgerichtete Untersuchung angeboten werden.

Zudem besteht ein kurzer Weg zur Teststation, die in direkter Nachbarschaft betrieben wird.

Wichtige Hinweise für Praxisbesucher:

  • Die Schwerpunktpraxis hat geöffnet Montag bis Freitag, jeweils von 9 bis 11 Uhr.
  • Kommen kann jeder Patient mit Symptomen einer Infektionskrankheit.
  • Die Versichertenkarte ist mitzubringen, ebenso eventuell bestehende Medikamentenpläne.
  • Eine Zuweisung des Hausarztes oder telefonische Voranmeldung ist nicht zwingend erforderlich. Dennoch wird dringend empfohlen, vorab mit dem betreuenden Hausarzt zu telefonieren.
  • Auch beim Besuch der Versorgungspraxis ist auf die Hygiene- und Abstandsregelungen zu achten.

Der Arzt in der Schwerpunktpraxis entscheidet direkt vor Ort, wie die Weiterbehandlung erfolgen soll und ob zum Beispiel eine häusliche Quarantäne oder eine stationäre Unterbringung erforderlich sind. Die Versorgungspraxis hält Kontakt zur Rettungsleitstelle, so dass auch entsprechend qualifizierte Krankentransporte angeordnet werden können.

Der Praxisbetrieb in der Hauptpraxis von Dr. Knöbel und Kollegen am Ludwigsplatz läuft uneingeschränkt weiter.

Fazit nach den ersten beiden Tagen der neuen Schwerpunktpraxis

Bürgertelefon, Teststation, Schwerpunktpraxis, Covid-19-Zentrum, Überlaufklinik – die Stadt Straubing und der Landkreis Straubing-Bogen haben vielfältige Vorkehrungen getroffen, um auf die Coronasituation vorbereitet zu sein.

20200407_083008Das jüngste Projekt, die Schwerpunktpraxis in den Ausstellungshallen am Hagen in Straubing für Menschen mit Covid-19-Symptomen oder einer bereits bestätigten Corona-Infektion und schlimmer werdenden Symptomen, ist am Montag an den Start gegangen. Am ersten Tag wurden morgens und nachmittags jeweils zwölf Patienten untersucht. „Das ist bei einem Arzt die Maximalauslastung“, sagt Dr. Karsten Knöbel, der die Praxis betreibt. Einzelne Personen mussten deshalb gebeten werden, am Dienstag noch einmal zu kommen. Da waren es dann zehn Patienten, die sich vorstellten. Dr. Knöbel über die ersten Erfahrungen: „Der Ablauf war bisher sehr gesittet. Die Rückmeldungen waren sehr positiv, die Menschen sind froh, dass es diese Praxis nun gibt.“ Auch die Modalitäten und die Organisation hätten sich mittlerweile sehr gut eingespielt, so auch die Zusammenarbeit mit der Teststation. Von den 24 Patienten am ersten Tag gingen elf gleich über die nebenliegende Teststation, am zweiten Tag waren es sechs. Eine Krankenhauseinweisung war nicht erforderlich.

Eine Überweisung brauchen die Patienten zur Vorstellung in der Schwerpunktpraxis nicht, auch keinen Termin. Allerdings wird ein vorheriges Telefonat mit dem Hausarzt empfohlen. Mitzubringen ist in jedem Fall die Versichertenkarte.

Foto: Auch in der Schwerpunktpraxis wird unter entsprechendem Schutz gearbeitet. (Foto: BRK Kreisverband Straubing-Bogen)

Allgemeine wichtige Hinweise des Gesundheitsamtes

Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis ist in der aktuellen Situation sehr belastet. Immer wieder kommt es aus der Bevölkerung zu sich wiederholenden Anfragen, für die das Gesundheitsamt aber nicht zuständig ist. Das Gesundheitsamt weist deshalb auf einige wichtige Punkte hin:

  • Über Ergebnisse von Abstrichen, die von KVB oder Hausärzten durchgeführt wurden, werden die Testpersonen auch von dort unterrichtet und nicht vom Gesundheitsamt.
  • Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen stellt immer der Hausarzt aus, nicht das Gesundheitsamt.
  • Auch für Ersatzleistungen bei Schließungen von Unternehmen und ähnlichen Fragen ist nicht das Gesundheitsamt zuständig. Bitte wenden Sie sich in diesen Fällen an die zuständigen Stellen (siehe Bereich "Hilfen für Unternehmen").
  • Bei größeren Firmen und Betrieben mit Betriebsarzt ist dieser der erste Ansprechpartner für individuelle Lösungen.

Enge Zusammenarbeit: Gemeinsames Konzept der Kliniken in Stadt und Landkreis

Gemeinsam gegen die Krise, zusammen für die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung - diesem Motto haben sich die Kliniken in Stadt und Landkreis verschrieben. Deshalb arbeiten die Kreiskliniken in Bogen und Mallersdorf, das Klinikum der Barmherzigen Brüder in Straubing und die Orthopädische Fachklinik in Schwarzach während der Corona-Krise eng zusammen und bündeln die Ressourcen. Auf ein entsprechendes Konzept einigten sich die Kliniken bei bilateralen Gesprächen.

Eine Entwicklung, die der Ärztliche Leiter Rettungsdienst, Christian Ernst, gleichzeitig auch als Örtlicher Einsatzleiter für den medizinischen Bereich bei der Führungsgruppe Katastrophenschutz der Stadt und des Landkreises tätig, als wegweisend sieht: „Im Gegensatz zu anderen Landkreisen oder Städten handelt es sich hier um drei unterschiedliche Trägerschaften und Geschäftsführungen. Dass die Kliniken selbst diese Lösungen erarbeitet haben zeigt, dass alle Seiten für eine optimale Koordination an einem Strang ziehen.“

Das Konzept sieht vor, dass die Klinik Bogen schrittweise auf allseitigen Wunsch zur Entlastung der Notfallversorgung in den anderen Kliniken in Stadt und Landkreis zu einem speziellen Covid-19-Zentrum wird. Freiwerdende Ressourcen aus der Notfallversorgung, von der die Klinik Bogen temporär entlastet wird, sollen in diese Sonderaufgabe mit einfließen. Die Verantwortlichen sind sich einig, dass die Klinik Bogen aufgrund ihrer instrumentellen und räumlichen Ausstattung mit insgesamt 23 Monitorplätzen für ein Haus dieser Größenordnung besonders gut geeignet ist für eine gebündelte Covid-19-Patientenversorgung. Nur so ist es den anderen Akutkliniken auch bei steigenden Covid-Patientenzahlen möglich, die Notfallversorgung ihrerseits aufrechtzuerhalten. Diese ist für die Bevölkerung weiterhin gesichert und wird vom Klinikum der Barmherzigen Brüder in Straubing übernommen. „Selbstverständlich ist die Versorgung für Trauma-, Schlaganfall- oder Herzinfarktpatienten genauso wie für Notfälle in anderen Bereichen durch die Klinik in Straubing für die Zeit dieser Maßnahme gesichert“, betont Christian Ernst. Auch die Kreisklinik in Mallersdorf behandelt weiterhin Notfälle im bisherigen Umfang. Parallel werden natürlich auch in Mallersdorf und Straubing entsprechende Bereiche auf Intensiv- und Infektstationen für Covid-19-Patienten bereitgehalten und können bei Bedarf gestuft erweitert werden.

„Durch die Installierung einer speziellen Covid-Klinik gewährleisten wir eine optimale Koordination“, so Christian Ernst. „Es ist eine bessere Versorgung möglich und auch Ressourcen werden gebündelt, gerade auch was Schutzmaterialien betrifft. Wir müssen vorausschauend handeln und planen und können nicht bis zu einem möglichen Tag X warten.“

Die Maßnahmen dienen dem Wohle der gesamten Bevölkerung. Besonders würdigt Landrat Josef Laumer „den vorübergehenden Verzicht der Kreisklinik Bogen auf die Notfallversorgung bei einer sich deutlich abzeichnenden Unterfinanzierung reiner Covid-19-Kliniken.“ Oberbürgermeister Markus Pannermayr ergänzt: „Die aktuelle Situation ist nicht mit einem Normalbetrieb der Krankenhäuser vergleichbar. Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Ich bin daher sehr froh, dass sich die Kliniken von Stadt und Landkreis auf diesen gemeinsamen Weg verständigt haben. Ein besonderer Dank geht an den Landkreis Straubing-Bogen.“

Auch die Orthopädische Fachklinik in Schwarzach, an der derzeit - wie auch an allen anderen Kliniken - keine elektiven Operationen mehr durchgeführt werden dürfen, beteiligt sich am Gesamtkonzept. Patienten, die nach dringend notwendigen orthopädischen Eingriffen in Straubing und Mallersdorf auf dem Genesungsweg sind, aber noch nicht nach Hause entlassen werden können, sollen dort bis zu ihrer Entlassung aufgenommen werden, um Kapazitäten für die Notfallversorgung der Akutkliniken aufrecht erhalten zu können. Bei einer hoffentlich nicht auftretenden großen Covid-Welle, die für eine Überfüllung der anderen Kliniken sorgt, können zudem Covid-Patienten im Genesungsstatus mit abklingenden Symptomen auf einer dortigen Isolierstation zusätzlich aufgenommen werden. Unabhängig davon werden in der Orthopädischen Fachklinik Schwarzach nicht verschiebbare orthopädische und unfallchirurgische Operationen bzw. Therapien weiterhin durchgeführt.

Wichtig bleibt aber auch weiterhin: Patienten mit Symptomen sollen auch in Zukunft NICHT direkt in ein Krankenhaus gehen, auch nicht in die Kreisklinik Bogen. Erster Ansprechpartner bleiben die Ärzte und die KVB, die über das weitere Vorgehen entscheiden.

Regelungen zu Besuchen in Kliniken, Seniorenheimen und Pflegeeinrichtungen in der Stadt Straubing

Update 07.05.2020 zur Lockerung der Besuchsregelungen in Alten- und Pflegeheimen im Stadtgebiet

Die vom Freistaat Bayern getroffenen schrittweisen Erleichterungen der Corona-Maßnahmen betreffen unter anderem auch die Besuchsmöglichkeiten in Alten- und Pflegeheimen. 

Ab Samstag, 09. Mai wird das bis dahin geltende komplette Besuchsverbot gelockert. Die Heime St. Nikola und das Bürgerheim haben hierzu folgende konkretisierende Regelungen getroffen: Jeder Bewohner darf lediglich von einer Kontaktperson zu einer festen Besuchszeit besucht werden. Besuche in beiden Heimen sind nur nach vorheriger telefonischer Terminver-einbarung (Seniorenheim St. Nikola: 09421/980-3; Bürgerheim: 09421/84710-0)
und nur von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr unter Einhaltung der einschlägigen Maßnahmen (Mindestabstand, Tragen von MNS-Masken, etc.) möglich. 
Für den Besuch in einer der Einrichtungen ist zudem die Angabe der jeweiligen Kontaktdaten des Besuchers erforderlich.

Heimbewohner, die noch von Quarantänemaßnahmen betroffen sind, können während des Quarantänezeitraums leider nicht besucht werden. Hier bieten die Einrichtungen eine Kontaktaufnahme über Skype (Videotelefonie) an.

Für die getroffenen Maßnahmen, die insbesondere dem Schutz der Bewohner und des Heimpersonals dienen, wird um Verständnis gebeten.

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Untersagt ist ab 21.03.2020, 00:00 Uhr, der Besuch von

  • Krankenhäusern sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt; ausgenommen hiervon sind Geburts- und Kinderstationen für engste Angehörige und Palliativstationen und Hospize,
  • vollstationären Einrichtungen der Pflege
  • Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen in denen Leistungen der Eingliederungshilfe über Tag und Nacht erbracht werden,
  • ambulant betreuten Wohngemeinschaften zum Zwecke der außerklinischen Intensivpflege (IntensivpflegeWGs), in denen ambulante Pflegedienste Dienstleistungen erbringen und
  • Altenheimen und Seniorenresidenzen.

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27.03.2020 - Screening-Zelt vor dem Klinikum St. Elisabeth

Der Ärztliche Direktor und Pandemiebeauftragte des Klinikums St. Elisabeth Straubing, Dr. med. Hannes Häuser, gibt bekannt:

Im Zugang zum Notfallzentrum und Liegendkrankeneingang wurde im Auftrag des Klinikums vom BRK Kreisverband Straubing ein Screening-Zelt installiert. Sämtliche ambulante und stationäre Patientinnen und Patienten können ab Freitag 27.03.2020 nur über diesen Zugang Zutritt in das Klinikum erlangen.

Dort wird eine Befragung und Körpertemperaturmessung durchgeführt. Daraus ergibt sich die weitere Zuordnung der Patientinnen und Patienten für den innerklinischen Ablauf. Das Klinikum weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich nicht um eine zusätzliche Untersuchungseinrichtung handelt. Erster Ansprechpartner bei Erkrankungen bleibt - sofern es sich nicht um einen Notfall handelt - weiterhin der Hausarzt oder der ärztliche Bereitschaftsdienst.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie zugelassene Besucher des Klinikums erlangen ausschließlich über den Haupteingang im 1. OG (Eingangshalle) Zutritt. Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des MVZ Strahlentherapie und MVZ Onkologie erlangen Zutritt zur Strahlentherapie und zur onkologischen Praxis im Nebengebäude über den dortigen separaten Zugang.

Patientinnen und Patienten des Kuratoriums für Heimdialyse gelangen über den bekannten, bisherigen separaten Zugang in das KfH.

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Bitte informieren Sie sich auch auf den jeweiligen Websiten der Einrichtungen.

Links zu Webseiten von Einrichtungen:

Absagen städtischer Veranstaltungen

Im Laufe der letzten Tage wurden bereits zahlreiche städtische Veranstaltungen bzw. mit städtischer Beteiligung abgesagt oder verschoben:

Herzogstadtlauf

Information des Veranstaltungs-Teams vom 21.03.2020:

Liebe Herzogstadtlauf-Fans, liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Bereits seit Längerem zeichnete sich ab, dass eine Durchführung des Herzogstadtlaufes am geplanten Termin sehr unwahrscheinlich ist. Das Orgateam arbeitet bereits seit einiger Zeit daran, einen entsprechenden Ausweichtermin zu finden. Aufgrund der Kompexität der Veranstaltung und der vielen beteiligten Organisationen braucht diese Abstimmung allerdings Zeit. Es ist derzeit sehr wahrscheinlich, dass der Herzogstadtlauf in den September verlegt wird. Über das genaue Datum werden wir sofort informieren, sobald alle Details abgeklärt sind.

Wichtige Infos bzgl. der Anmeldung:

  • Die Anmeldung läuft bis zu einer entgültigen Absage des Laufes weiter, vorrangiges Ziel ist die Verschiebung in den September
  • Bereits angemeldete Personen können die Starts einfach auf den Ausweichtermin übertragen
  • Personen, die am Ausweichtermin keine Zeit haben, können sich das Startgeld wieder auszahlen lassen oder einen Ersatz kostenlos ummelden

Wir werden über das genaue Prozedere informieren, sobald ein neuer möglicher Termin bestätigt wurde. Bis dahin bitten wir alle, Ruhe zu bewahren und gesund zu bleiben!

http://www.herzogstadtlauf.de

Straubinger Wirtshausroas

Information des Veranstalters:
Nach Rücksprache mit den Behörden haben wir uns entschieden, die Wirtshaus Roas aufgrund der aktuellen Corona-Situation zu verschieben. Damit folgen wir der behördlichen Empfehlung der Stadt Straubing und des Gesundheitsamtes. Alle Tickets behalten ihre Gültigkeit. Der neue Termin ist Freitag, der 16.10.2020.

Infos unter http://straubing.wirtshausroas.de/

Maibockfest

Die Stadt, die Karmelitenbrauerei und die Brauerei Röhrl haben beschlossen, das für 30. April 2020 geplante Straubinger Maibockfest abzusagen.

Weitere Auskünfte bezüglich der Rückabwicklung gekaufter Eintrittskarten erteilt die Tourist-Information. Wir weisen darauf hin, dass die Tourist-Information aktuell geschlossen ist und bitten daher ggf. um telefonische Kontaktaufnahme mit den Mitarbeiterinnen unter 09421/944-69199.

Schlaflos 2020

Die Stadt und die Werbegemeinschaft Straubing haben beschlossen, die für 8. Mai 2020 geplante Kultur- und Einkaufsnacht „Schlaflos“ abzusagen bzw. zu verschieben.

Die Straubinger Geschäfte und die Sponsoren bitten wir um ihr Verständnis. Das Stadtmarketing und die Werbegemeinschaft werden über die weiteren Entwicklungen und Planungen zu „Schlaflos 2020“ auf dem Laufenden halten.

Allgemeiner Hinweis:

Neben den og. Großveranstaltungen sind eine Reihe weiterer Veranstaltungen abgesagt worden, wie beispielweise Vortragsreihen im Tiergarten oder das Aktionsprogramm des Jugendzentrums.

Bitte nehmen Sie für Rückfragen Kontakt mit den jeweiligen Veranstaltern auf.

Informationen zu Freizeiteinrichtungen der Stadt Straubing

Folgende Freizeiteinrichtungen im Stadtgebiet werden ab der KW 21 nach und nach wieder geöffnet:

Detaillierte Infos, Termine und Hinweise zum Besuch gibt's auf den einzelnen Webseiten der Einrichtungen.

Nach wie vor sind folgende Freizeiteinrichtungen der Stadt bis auf Weiteres geschlossen.

  • Jugendzentrum
  • Gäubodenmuseum
  • Eisstadion
  • Turnhallen im Stadtgebiet
  • Sportplätze, Bolzplätze

Stadtführungenfinden bis auf weiteres nicht statt.

Informationen zum ÖPNV / Stadtbusverkehr

+++ Infos zum Stadtbusverkehr ab dem 02. Juni 2020 +++

Ab 02.06.2020 wird in allen Stadtbussen wieder eine Fahrkarte benötigt. Einzel- und Mehrfahrkarten sowie Zeitfahrkarten sind dann auch wieder beim Busfahrer erhältlich. Bis zum Ende der Sommerferien gibt es vergünstigte Zeitfahrkarten.

Um die Anzahl der Verkaufsvorgänge und damit auch nach wie vor Ansteckungsrisiken zu verringern, bieten die Stadtwerke vorübergehend bis zum Ende der Sommerferien vergünstigte Zeitfahrkarten für Erwachsene an:

Die Wochenkarte kostet dann 10,50 Euro statt 14,20 Euro, die Monatskarte 30,00 Euro statt 39,00 Euro.

Die Karten sind übertragbar auf jede beliebige Person, d.h. eine Karte kann von mehreren Personen genutzt werden. Sie gelten an allen Tagen im angegebenen Zeitraum und berechtigen zu beliebig vielen Fahrten im Tarifgebiet. Sie können an jeden Werktag erworben werden und gelten ab Ausstellungsdatum 7 Tage bzw. 1 Monat. Bei einem Preis von 1,90 Euro für die Einzelfahrt kann sich also schnell eine Zeitfahrkarte rentieren.

Die Fahrgäste werden gebeten, die Zeitfahrkarten möglichst bei den Vorverkaufsstellen zu erwerben. Der Kartenkauf ist ab sofort bei folgenden Stellen möglich:

  • Verkehrsbüro der Stadtwerke Straubing, Heerstraße 43
  • Anzeigenservice Straubinger Tagblatt, Ludwigsplatz 32
  • Amt für Tourismus und Stadtmarketing, Fraunhoferstr. 27
  • OMV-Tankstelle Platzer, Stadtgraben 104
  • Reisezentrum im Bahnhof, Bahnhofsplatz 13
  • Tabac & Co. Oliver Graf, Oberer-Thor-Platz 8
  • FAP Werbetechnik, Hofstettener Weg 7

Die Busfahrer sind mittlerweile durch Plexiglasscheiben geschützt. Die Stadtwerke weisen darauf hin, dass die allgemeine ÖPNV-Maskenpflicht nicht nur in den Bussen, sondern auch bereits beim Warten an der Haltestelle gilt.

Pendelbusverkehr eingestellt

Der Pendelbusverkehr vom Parkplatz Am Hagen zum Stadtplatz wird ab Montag, den 23.03.2020 bis auf weiteres eingestellt.

Weitere Links:

Müllentsorgung und Wertstoffhöfe - Allgemeine Informationen des ZAW Straubing

+++ 01.04.2020 - Hinweise des ZAW zur Müllentsorgung in Corona-betroffenen Haushalten +++

Der Zweckverband Abfallwirtschaft Straubing Stadt und Land (ZAW-SR) weist darauf hin, dass das Bundesumweltministerium (BMU) die Empfehlung zur Abfallentsorgung für Corona-betroffene Haushalte noch strenger formuliert hat.

In einer Pressemitteilung vom 27. März stellt das Umweltministerium klar, dass bisher keine Fälle bekannt sind, bei denen sich Personen durch Berührung von kontaminierten Oberflächen mittels Kontaktinfektion angesteckt haben. Dennoch seien zum Schutz der Hausmeister, Nachbarinnen und Nachbarn in Mehrparteienhäusern sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Abfallentsorgung gesonderte Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen.

Diese Empfehlung habe das BMU mit den für die Abfallentsorgung zuständigen Ministerien der Bundesländer abgestimmt und lautet wie folgt:
Für private Haushalte, in denen infizierte Personen oder begründete Verdachtsfälle von COVID-19 in häuslicher Quarantäne leben, gilt:

  • Neben Restmüll werden auch Verpackungsabfälle, Altpapier und Biomüll über die Restmülltonne entsorgt.
  • Sämtliche dieser Abfälle werden in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke gegeben. Einzelgegenstände wie Taschentücher werden nicht lose in Abfalltonnen geworfen.
  • Abfallsäcke werden durch Verknoten oder Zubinden verschlossen. Spitze und scharfe Gegenstände werden in bruch- und durchstichsicheren Einwegbehältnissen verpackt. Müllsäcke werden möglichst sicher verstaut, so dass vermieden werden kann, dass zum Beispiel Tiere Müllsäcke aufreißen und mit Abfall in Kontakt kommen oder dadurch Abfall verteilt wird.
  • Glasabfälle und Pfandverpackungen sowie Elektro- und Elektronikabfälle, Batterien und Schadstoffe werden nicht über den Hausmüll entsorgt, sondern nach Gesundung und Aufhebung der Quarantäne wie gewohnt getrennt entsorgt.

Für alle privaten Haushalte in Deutschland, in denen keine infizierte Personen oder begründete Verdachtsfälle von COVID-19 leben, gilt weiterhin uneingeschränkt das Gebot der Abfalltrennung. Für sie ändert sich bei der gewohnten Abfallentsorgung nichts.“ (Quelle Pressemitteilung des BMU vom 27.03.2020)

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Betrieb der Wertstoffhöfe
In Straubing sind sowohl das Entsorgungszentrum am Sachsenring 31 wie auch der Wertstoffhof am Alfred-Dick-Ring 6 zu den gewohnten Öffnungszeiten in Betrieb:

  • Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag von 8:00 bis 16:30 Uhr
  • Donnerstag bis 18:00 Uhr und
  • Samstag von 8:00 bis 12:00 Uhr.

Der Wertstoffhof in der Pandurengasse bleibt vorerst geschlossen. Vorübergehend still gelegt ist auch der Sperrmüll-Flohmarkt im Entsorgungszentrum.

Der ZAW-SR bittet alle Kunden, die Sicherheitsvorkehrungen einzuhalten und Maßnahmen zu treffen, um den Aufenthalt in den Anlagen möglichst kurz zu halten. Der Einlass erfolgt abgezählt. Es kann daher zu Wartezeiten kommen.

Grundsätzliches zur Nutzung der Wertstoffhöfe:

  • Bitte tragen Sie einen Mund-Nasen-Schutz.
  • Halten Sie den notwendigen Sicherheitsabstand ein.
  • Bringen Sie die Wertstoffe am besten bereits vorsortiert mit.
  • Personen mit Atemwegserkrankungen (Husten, Atemnot, Fieber) haben keinen Zutritt.

Informationen unter http://www.zaw-sr.de
 

Regelungen zum Stadtverwaltungsbetrieb

Gebäude der Stadtverwaltung ab 04.05.2020 wieder für die Allgemeinheit geöffnet - Terminvereinbarung notwendig!

Ab Montag, 04. Mai werden alle städtischen Dienststellen wieder für die Allgemeinheit geöffnet. Eine Vorsprache ist bis auf Weiteres ausschließlich nach Terminvereinbarung möglich. Darüber hinaus sind bei Betreten der Dienststellen insbesondere die geltenden Regelungen zum Mindestabstand einzuhalten und eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Für das Rathaus ist der nördliche Eingang Seminargasse (beim Rathausbriefkasten) geöffnet, der barrierefreie Eingang erfolgt über den Rathaus-Innenhof. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis für diese Maßnahmen und weist nochmals darauf hin, nach Möglichkeit bevorzugt die Kontaktaufnahme per Telefon oder E-Mail zu wählen.

Eine Übersicht der städtischen Dienststellen ist auf der Webseite http://www.straubing.de/de/buerger-und-soziales/rathaus/aemter-dienststellen/ zu finden.

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+++ Verlängerung der Schließung der Stadtverwaltung für den allgemeinen Publikumsverkehr +++

Die untenstehenden Maßnahmen zur Schließung der Verwaltung wurden am 01.04.2020 bis einschließlich 30.04.2020 verlängert.

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Aufgrund der aktuellen Entwicklungen wird die Schließung der Stadtverwaltung für den allgemeinen Publikumsverkehr bekannt gegeben.

Ab Mittwoch, den 18.03.2020, werden zunächst befristet bis zum 31.03.2020 das Rathaus, das Soziale Rathaus und alle weiteren städtischen Dienststellen für die Allgemeinheit geschlossen. Diese Regelung gilt auch für die städtischen Betriebe.

Bürgerinnen und Bürger dürfen die Gebäude nur noch in dringenden unaufschiebbaren Fällen, nach vorheriger Terminvereinbarung - telefonisch oder per Mail - und ausdrücklicher Genehmigung betreten.

Ab dem morgigen Mittwoch werden im Rathaus und im Sozialen Rathaus, Am Platzl, Eingangskontrollen durchgeführt. Ziel ist es, den Personeneinlass zu koordinieren und ein unbegründetes und unberechtigtes Betreten der Gebäude zu verhindern. Für das Rathaus wird der nördliche Eingang Seminargasse (bei Rathausbriefkasten) geöffnet, der barrierefreie Eingang erfolgt über den Rathaus-Innenhof. Bei erfolgter Terminvereinbarung werden die Bürger und Bürgerinnen von den jeweils zuständigen Mitarbeitern am Eingang abgeholt.

Diese Maßnahme erfolgt zum Selbstschutz der Bürgerinnen und Bürger und zum Schutz der städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um das Risiko einer Infektion zu reduzieren.

Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis. Bitte wenden Sie sich im Zweifel unbedingt vorab telefonisch oder per EMail an die einzelnen Dienststellen.

Ämter- und Dienststellenübersicht: http://www.straubing.de/de/buerger-und-soziales/rathaus/aemter-dienststellen/
Telefonvermittlung der Stadt: 09421/944-0

Allgemeine Informationen

Allgemeine Informationen zum Coronavirus

Was sind Coronaviren?
Coronaviren wurden erstmalig Mitte der 1960er Jahre identifiziert und sind vom Tier auf den Menschen übertragbar. Das Coronavirus ist ein Virustyp, der sich beim Menschen durch verschiedene Krankheitsformen feststellen lässt. Am häufigsten äußert sich das Virus durch gewöhnliche Erkältungssymptome; andere Coronavirustypen können in seltenen Fällen tödlich enden können, wie z.B. das Coronavirus SARS, das 2003 auftauchte. Bei diesem aktuellen Coronatyp sind besonders gefährdet nach heutigem Stand ältere Menschen über 60 und Menschen mit Vorerkrankungen (z.B. Bluthochdruck, Herzschwäche, Asthma oder ähnliches).

Wie lange halten sich die neuartigen Coronaviren auf Oberflächen?
Laut Robert-Koch-Institut (RKI) besteht die Möglichkeit, dass das Virus bis zu 6 Tage auf unbelebten Oberflächen, wie Metall, Glas oder Plastik überleben kann. Weitere Informationen können Sie hier finden.

Woher kommt das neuartige Coronavirus und wann wurde er entdeckt?
Es wird vermutet, dass das Virus von Fledermäusen stammt. Die ersten Patienten haben sich augenscheinlich auf einem Huanan-Seafood-Markt in der chinesischen Provinz Wuhan infiziert, bei dem auch Wildtiere bzw. Organe von anderen Tieren und Reptilien angeboten wurden.

Was bedeuten SARS-CoV-2 und Covid-19?
Seit dem 11. Februar 2020 trägt das neuartige Coronavirus, das bislang vorläufig mit 2019nCoV bezeichnet wurde, einen neuen Namen: SARS-CoV-2. Das Akronym SARS steht hierbei für “Schweres Akutes Atemwegssyndrom”. Die Lungenkrankheit, welche durch SARS-CoV-2 ausgelöst werden kann, wird mit Covid-19 abgekürzt und steht stellvertretend für “Corona Virus Disease 2019”.

Wie lange dauert es von der Ansteckung bis zu den ersten Krankheitssymptomen?
Wenn es zu Krankheitszeichen kommt, beträgt die Zeit zwischen einer Ansteckung und den ersten Krankheitszeichen (Inkubationszeit) in der Regel 5 – 6 Tage. Sie kann aber bis zu 2 Wochen dauern. Deshalb dauert eine Quarantäne für Personen, die ein hohes Risiko aufweisen, sich angesteckt zu haben, ebenfalls 2 Wochen.

Welche Altersgruppen sind von Covid-19 besonders betroffen?
Besonders gefährdet sind Menschen höheren Alters (60+) und jene, die bereits von Grunderkrankungen betroffen sind. Die meisten Todesfälle traten in China bei über 80-Jährigen auf. Männer waren häufiger betroffen als Frauen.

Kann das Virus auch über den Stuhlgang bzw. Toilettengang in den Wasserkreislauf übertragen werden?
Ob Viren über den Stuhlgang übertragen werden können ist nicht hinreichend erforscht. Man geht derzeit davon aus, dass sich das Virus vor allem über Schmier- und Tröpfcheninfektion überträgt.

Wie kann ich mich infizieren?
Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion, die vorrangig über die Schleimhäute oder Atemwege, aber auch durch den Kontakt über die Hände übertragen werden kann.

Wann besteht das Risiko einer Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus?
Wenn Sie Kontakt zu einem nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten hatten oder sich in einem der vom Robert Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiete oder besonders betroffenen Gebiete aufgehalten haben UND eines oder mehrere der hier genannten Symptome aufweisen, könnte eine Infektion mit dem Coronavirus vorliegen.

Gibt es einen Impfstoff?
Es wird an Impfstoffen gearbeitet, momentan steht noch kein Gegenmittel zur Verfügung. An Impfstoffen wird zurzeit, auch in Deutschland, intensiv geforscht. Es wird angenommen, dass es zirka 12 Monate dauert bis ein sicherer Impfstoff auf dem Markt ist.

Welche Therapie-Möglichkeiten gibt es für das Corona-Virus?

Nach aktuellen medizinischen Wissensstand stehen folgende Therapie-Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Bei milden Krankheitsverläufen: Symptomorientierte Therapie (z.B. bei Bedarf fiebersenkende Medikamente, Inhalationen, etc.).
  • Schwere Krankheitsverläufe werden stationär und bei Bedarf intensivmedizinisch behandelt.
  • Impfstoffe in der Forschung: Es steht derzeit noch kein Impfstoff zur Verfügung. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt es aktuell mehr als 25 Impfstoff-Kandidaten, die sich aber fast alle noch in der vorklinischen Entwicklungsphase befinden und somit noch nicht am Patienten eingesetzt werden können.
  • Medikamente in der Forschung: Bei der Behandlung steht die Symptomlinderung im Vordergrund. Für eine Behandlung von Patienten mit einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus steht derzeit kein gegen das Virus wirksames Medikament zur Verfügung. Einige vielversprechende Substanzen befinden sich in der Forschung.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite "Zusammen gegen Corona"

Allgemeine Verhaltensregeln und Hygienehinweise

Wie Sie sich vor einer Infektion schützen können:

Es gibt einfache Maßnahmen, um sich zu schützen – dies gilt nicht nur für das neuartige Coronavirus, sondern für alle Infektionen, die durch Tröpfchen übertragen werden:

  • Waschen Sie sich häufig und gründlich die Hände bis zum Handgelenk mit Seife.
  • Wechseln Sie textile Handtücher oft oder nutzen Sie Papierhandtücher.
  • Fassen Sie sich möglichst nicht ins Gesicht, um zu vermeiden, dass Erreger von Ihren Händen in Ihren Körper gelangen.
  • Beachten Sie die Regeln der Hustenetikette: Husten und niesen Sie in ein frisches Taschentuch oder in Ihre Ellenbeuge und nicht in Ihre Hände.
  • Entsorgen Sie benutzte Taschentücher umgehend in eine Toilette oder Mülleimer und reinigen Sie anschließend Ihre Hände.
  • Verzichten Sie auf Händeschütteln und Begrüßungsrituale wie Küsschen und Umarmungen.
  • Lüften Sie geschlossene Räume regelmäßig.
  • Halten Sie ca. 1 bis 2 Meter Abstand von Personen mit offensichtlichen Zeichen einer Erkältung.

Wie Sie die Ausbreitung der Infektion verlangsamen können:

Um die Ausbreitung des Coronavirus möglichst einzudämmen bzw. zu verlangsamen sind weitere Maßnahmen in der Öffentlichkeit und im privaten Bereich nötig. Insbesondere Kontakte sollen, soweit möglich, reduziert werden. Damit soll verhindert werden, dass viele Menschen gleichzeitig erkranken und die medizinische Versorgung überlastet wird.

  • Bleiben Sie, wann immer möglich, zu Hause.
  • Beschränken Sie sich auf Einkäufe, Arztbesuche, Hilfeleistungen oder die Arbeit. Halten Sie 1 – 2 m Abstand zu anderen Personen.
  • Folgen Sie bitte den Anweisungen der Behörden, z.B. des Gesundheitsamtes, hinsichtlich weiterer Maßnahmen.
  • Unterstützen Sie wenn möglich Risikogruppen wie Senioren, chronisch Kranke etc. bei Alltagstätigkeiten wie etwa Einkäufen.
  • Verzichten Sie auf Treffen mit Freunden, Verwandten und Bekannten. Nutzen Sie zum Kontakt das Telefon, das Internet bzw. soziale Medien etc.
  • Verzichten Sie auf private Feiern, Treffen und Aktivitäten.
  • Befinden sich Erkrankte in Ihrem Haushalt, achten Sie auf räumliche Trennung beim Essen, Aufenthalt und Schlafen. Beachten Sie insbesondere die Anweisungen der für Sie zuständigen Gesundheitsbehörde.

Wer nach Aufenthalt in einem Risikogebiet bzw. Verbreitungsgebiet oder nach Kontakt mit einer infizierten Person innerhalb von 14 Tagen Krankheitssymptome (Husten, Schnupfen, Halskratzen, Fieber, Durchfall) zeigt, meldet sich bitte telefonisch bei der Hausarztpraxis oder dem Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116 117). Von unangemeldeten Besuchen in der Praxis oder der Notaufnahme der Kliniken soll abgesehen werden.

Weitere Tipps zum Thema Hygiene finden Sie auf der Seite infektionsschutz.de

Informationen für Risikogruppen

Welche Menschen sind besonders gefährdet?
Das Risiko für einen schweren Verlauf ist für  bestimmte Personengruppen höher. Unter die Risikogruppen fallen ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für schweren Verlauf ab etwa 50 bis 60 Jahren) sowie Raucherinnen und Raucher. Auch bei Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen kommt es eher zu einem schweren Verlauf. Darunter fallen Personen  mit Erkrankungen des Herzens (zum Beispiel koronare Herzerkrankung), mit Erkrankungen der Lunge (zum Beispiel Asthma, chronische Bronchitis), mit chronischen Lebererkrankungen, mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit),mit einer Krebserkrankung sowie mit geschwächtem Immunsystem (zum Beispiel aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch die Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen, bedingt wird - darunter Cortison).

Wer zur Risikogruppe gehört, sollte in besonderer Weise die Hinweise zum Schutz vor dem Coronavirus ernst nehmen. Dazu gehören neben entsprechenden Hygienemaßnahmen auch die Zurückhaltung bei sozialen Kontakten. In vielen Orten gibt es Hilfsangebote für Menschen, die sich isolieren sollten, beispielsweise für Hilfe beim Einkauf.

Wie gefährdet sind Menschen mit Vorerkrankungen?
Informationen bzgl. bestimmter Personengruppen und Grunderkrankungen können Sie hier finden.

Gilt für Schwangere ein erhöhtes Risiko?
Das Virus ist neu. Das Wissen um ihn und das Infektionsgeschehen hat daher Lücken – auch wenn diese immer kleiner werden. So gibt es bisher nur wenige Studien, in denen Schwangere mit COVID-19 untersucht wurden. Aus den bisherigen Untersuchungen geht hervor, dass eine Schwangerschaft keinen Einfluss auf die Schwere des Krankheitsverlaufs hat.

Inwieweit sich eine Infektion der Mutter mit dem Coronavirus auf das neugeborene Kind auswirkt, lässt sich nocht nicht sagen. Es wird angenommen, dass eine Übertragung über den engen Kontakt zwischen Mutter und Kind und eine Tröpfcheninfektion möglich sind. Ein Nachweis des Virus in der Muttermilch lässt sich nicht finden. Die Datenlage ist zurzeit noch nicht ausreichend, um diese und andere Fragen abschließend zu beantworten.

Wie gefährdet sind Kinder?
Bisher – so die WHO - scheint die Erkrankung bei Kindern vergleichsweise selten aufzutreten und wenn doch, dann mild. Schwere oder gar kritische Verläufe wurden nur bei einem sehr geringen Teil der betroffenen Kinder und Jugendlichen in China beobachtet.

Welche Rolle Kinder und Jugendliche bei Übertragungen spielen und ob sie generell weniger anfällig für das Virus sind, diese Fragen können mit den bisher vorhandenen Daten noch nicht eindeutig beantwortet werden.

Sollten Großeltern oder Eltern (60+) Besuch empfangen, zum Beispiel von der Familie und Bekannten?
Von Besuchen bei älteren Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen wird derzeit abgeraten. Alten- und Pflegeheime verfolgen zum Schutz ihrer Bewohner eine oft sehr strenge Besuchsregel. Aus eigener Rücksichtnahme sollte der Kontakt mit der älteren Generation auf Telefonate beschränkt sein. Auch die Kinderbetreuung sollten nicht die Großeltern übernehmen.

Kann eine Grippeimpfung vorbeugend wirken bei Vorerkrankungen und älteren Menschen, sodass eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus milder verlaufen könnte?
Dies ist nicht der Fall. Die Grippeimpfung könnte aber das Risiko einer Grippeerkrankung senken. Außerdem könnte sie verhindern, dass Personen zwischen Grippe- und Covid-19 Symptomen nicht unterscheiden können und fälschlicherweise denken, sie seien an Covid-19 erkrankt. Zusätzlich könnte durch eine geringere Anzahl Grippekranker das Gesundheitssystem entlastet werden.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Informationen für Eltern & Schüler

Unterrichtsausfall:
Der Unterrichtsbetrieb ist an bayerischen Schulen seit Montag, den 16. März bis einschließlich der Osterferien (19.04.2020) eingestellt.

Die Lehrkräfte stellen ihren Schülerinnen und Schülern während der Zeit der Schulschließungen ein altersangemessenes Lernangebote zur Verfügung, v. a. in digitaler Form. Der Einsatz digitaler Medien dient dazu, den Kontakt zwischen den Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern aufrechtzuerhalten. Schülerinnen und Schüler erhalten so Gelegenheit zur Vertiefung und Wiederholung sowie zur Umsetzung von Arbeitsaufträgen. Das Spektrum reicht von E-Mail bis hin zu virtuellen Klassenräumen auf der Lernplattform mebis– Landesmedienzentrum Bayern. Sollten alternative Angebote genutzt werden, ist darauf zu achten, dass die Datenverarbeitung im Auftrag der Schule erfolgt.

Was können Eltern im Einzelnen tun?
Eltern können ihre Kinder vor allem dabei unterstützen, einen geregelten Tagesablauf aufrechtzuerhalten, in dem Zeiten für schulische Aufgaben und die notwendigen Pausen einen festen Platz haben. Je nach Alter können Hinweise zur Bearbeitung oder Korrektur der Aufgaben helfen bzw. motivieren; Ziel sollte jedoch eine möglichst selbständige Bearbeitung der zur Verfügung gestellten Lernmaterialien sein. Nehmen Sie bei Fragen bitte Kontakt mit der Lehrkraft Ihres Kindes auf. Aus eigener Rücksichtnahme sollte der Kontakt mit der älteren Generation auf Telefonate beschränkt sein. Auch die Kinderbetreuung sollten nicht die Großeltern übernehmen.

Eltern, welche keine Betreuungsmöglichkeit haben:
Für die Eltern, die wegen der Betreuung ihres Kindes nicht zur Arbeit erscheinen können, gilt Folgendes:

Ist das Kind selbst erkrankt, kann ein Anspruch nach Krankenversicherungsrecht auf Kinderkrankengeld unter den Voraussetzungen des § 45 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch bestehen. Für die Dauer des Bezugs von Kinderkrankengeld – für jedes Kind bis zu 10 Arbeitstagen, bei Alleinerziehenden bis zu 20 Arbeitstagen im Jahr – besteht dann ein Anspruch auf unbezahlte Freistellung von der Arbeit gegen den Arbeitgeber. Für Fragen sollten sich die Eltern an die Krankenversicherung wenden.

Ist das Kind gesund und können die Eltern nicht zur Arbeit erscheinen, weil sie keine andere Betreuungsmöglichkeit haben, muss der Arbeitgeber umgehend darüber informiert werden. Es sollte eine einvernehmliche Lösung gefunden werden (Urlaub, Abbau von Überstunden, Homeoffice, vorübergehende Reduzierung der Arbeitszeit, Änderung der Arbeitszeitverteilung).

Sorgfalt bei Angeboten für Kinderbetreuung

Aufgrund des hohen aktuellen Bedarfs kursieren insbesondere in den sozialen Medien derzeit vermehrt Angebote für flexible Kinderbetreuungsmöglichkeiten.

Das Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Straubing weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass sowohl Personen, die Kinder außerhalb des elterlichen Haushalts betreuen, als auch Träger einer Einrichtung, in der Kinder oder Jugendliche ganztägig oder für einen Teil des Tages betreut werden, eine entsprechende Erlaubnis benötigen. Bei der Erteilung einer solchen Erlaubnis werden zum Beispiel die Konzeption der Einrichtung oder die fachliche Eignung und Qualifikation des beschäftigten Personals geprüft. Verstöße können mit Bußgeld und Geldstrafen geahndet werden.

Das Jugendamt rät allen Eltern, bei der Auswahl einer Kinderbetreuung auch in Krisenzeiten die notwendige Sorgfalt walten zu lassen. Verlässliche Partner sind dabei zum Beispiel die seit vielen Jahren anerkannten Träger von Betreuungseinrichtungen. Wenn bei insbesondere in den sozialen Medien verbreiteten Angeboten die Trägerschaft unklar ist oder Angaben zum eingesetzten Personal fehlen, kann man sich in Zweifelsfällen für das Gebiet der Stadt Straubing an das Amt für Kinder, Jugend und Familie (Tel. 09421/944 70363) wenden.

Erziehungsberechtigte im Bereich der kritischen Infrastruktur arbeiten:

  • Hierzu zählen insbesondere Einrichtungen, die der Gesundheitsversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz)
  • der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Lebensmittelversorgung (von der Produktion bis zum Verkauf, z. B. Verkaufspersonal in Lebensmittelgeschäften), des Personen- und Güterverkehrs (z. B. LKW-Fahrer, Zugführer, Piloten, Fluglotsen), der Medien (insbesondere Nachrichten- und Informationswesen sowie Risiko- und Krisenkommunikation – z. B. Journalisten in der Berichterstattung, nicht dagegen bei Freizeit-Magazinen. Als Beschäftigte im Bereich der Medien gelten nicht nur Redakteure, sondern auch andere in den oben genannten Medien tätige Personen, die für deren Funktionsfähigkeit erforderlich sind) und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen.

Bitte beachten Sie: Die Notfallbetreuung kann nur dann in Anspruch genommen werden, wenn beide Erziehungsberechtigte – im Fall von Alleinerziehenden der Alleinerziehende – im Bereich der kritischen Infrastruktur tätig sind.

Weitere Voraussetzung für die Teilnahme an der Notfallbetreuung ist, dass die Kinder keine Krankheitssymptome aufweisen, keinen Kontakt zu einer infizierten Person haben oder binnen der letzten 14 Tage hatten und sich nicht in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert-Koch-Institut (RKI) im Zeitpunkt des Aufenthalts als Risikogebiet ausgewiesen war oder innerhalb von 14 Tagen nach dem Aufenthalt als solches ausgewiesen worden ist. Sollten 14 Tage seit der Rückkehr aus diesem Risikogebiet vergangen sein und sie keine Krankheitssymptome aufweisen, ist eine Teilnahme möglich.

Formblatt zur Notbetreuung von Kindern an Schulen und Kitas:

Formblatt zur Notbetreuung von Kindern an Schulen und Kitas, 505 KB

Veranstaltungen und Praktika:
Solange Schulveranstaltungen eingestellt sind, werden auch keine Schülerpraktika bzw. Betriebspraktika von Schülerinnen und Schülern gefordert.

Abschlussprüfungen in Bayern:

Mittelschule:
Mittlerer Schulabschluss:
Die Prüfungen beginnen statt am 16. Juni am 30. Juni 2020.
Lediglich im Fach Muttersprache bleibt es beim 17. Juni als Prüfungstermin.

Qualifizierender Abschluss der Mittelschule:
Die Prüfungen beginnen statt am 22. Juni am 6. Juli 2020.
Lediglich im Fach Muttersprache bleibt es beim 18. Juni als Prüfungstermin.

Realschule:
Die schriftlichen Prüfungen beginnen statt am 16. Juni am 30. Juni 2020.
Die zentralen mündlichen Prüfungen in den Fremdsprachen werden ebenso nach hinten verschoben. 

FOS/BOS:
Abschlussprüfungen verschoben. Als neuer Starttermin für die Abschlussprüfungen wurde am 01.04.2020 der 18. Juni 2020 festgelegt.

Wirtschaftsschule:
Die Prüfungen beginnen statt am 27. April am 11. Mai 2020

Gymnasium:
Abitur : Schriftliche Prüfungen
20. Mai: Deutsch
26. Mai: Mathematik
29. Mai: 3. Abiturprüfungsfach (mit Französisch)

Mündliche Prüfungen (Kolloquien)
15. Juni bis 26. Juni 2020

Die mündlichen Zusatzprüfungen werden am 3. Juli 2020 abgeschlossen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus

Informationen für Reisende

Wichtige Links:

Informationen zu Einreisesperren im Ausland
Soweit einzelne Länder Einreisesperren für alle Reisende erlassen, d.h. auch die eigenen Staatsangehörigen betroffen sind und im folgenden Zeitraum der Aufenthaltstitel abläuft, bitten wir Sie, sich unter der Rufnummer 09421 / 944 70 150 über das weitere Vorgehen zu informieren. Informationen, welche Länder hiervon konkret betroffen sind, erhalten Sie auf der Webseite des Auswärtigen Amtes.

Was gilt für Reisende?
Informationen darüber, welche Rechte Urlauber haben, die ihre Reise nicht antreten oder abbrechen wollen, finden sich auf den folgenden Seiten:

Wie funktioniert die Rückholaktion?
Das Auswärtige Amt bemüht sich mit Hochdruck darum, Reisende aus besonders betroffenen Ländern im Rahmen einer Rückholaktion zurückzuholen. Einzelheiten dazu werden von den Auslandsvertretungen vor Ort bekanntgegeben.

Kontaktieren Sie Ihren Reiseveranstalter und informieren Sie sich über die Website der deutschen Auslandsvertretung in Ihrem Land.

Was müssen Reisende beachten, die aus Coronavirus-Risikogebieten zurückkommen?
Wer engen Kontakt mit Menschen hatte, bei denen das neuartige Virus im Labor nachgewiesen wurde, oder wer sich in einem Risikogebiet aufgehalten hat, sollte Kontakte zu anderen Personen vermeiden. Diejenigen sollten sich unverzüglich mit dem zuständigen Gesundheitsamt in Verbindung setzen. Die Kontaktdaten kann man zum Beispiel über eine Datenbank des Robert Koch-Instituts (RKI) abfragen.

    Vorsicht vor Falschmeldungen

    In den sozialen Medien und vielen Messenger-Gruppen kursieren derzeit viele Falschmeldungen zum Thema Coronavirus (z.B. eine Falschmeldung zum Thema Gäubodenvolksfest). Um die Verbreitung von Fake News zu vermeiden, überprüfen Sie jede Meldung, die nicht von offiziellen Stellen, wie der Bundesregierung oder Institutionen wie dem Robert Koch-Institut kommen, auf ihre Echtheit. Eine Verbreitung von Falschmeldungen ist in diesen Zeiten besonders gefährlich, denn sie sorgen dafür, dass Menschen irritiert sind. Es ist am Ende diese Irritation, die zu falschem Handeln führt.